Bibelstunde
Javier Rodrigo de Santos (42) ist Spanier. Gut.
Er ist Katholik. Nachvollziehbar.
Zweiter Bürgermeister Mallorcas. Warum nicht.
Vater von fünf Kindern. Bemerkenswert.

Er ging mit der Kreditkarte (über 50.000 Euro) der städtischen Entwicklungsgesellschaft Emop, deren Präsident er war auf Kosten der Steuerzahler in den Puff. Hat man auch schon mal gehört.
Nahm Drogen. Ein abstellbares Laster.
Rodrigo weigerte sich Homosexuelle zu trauen. Vielleicht noch entschuldbar.
Handtasche ist nicht gleich Handtasche und Puff ist nicht gleich Puff.
Rodrigo wählte den Schwulenpuff (z.b. das Casa Alfredo, einen kleinen, unscheinbaren Flachbau in der Calle Ramón Servera Moyá 29, im Stadtteil El Terreno) zur Befriedigung. Laut Insel-Zeitung „Ultima Hora“ besuchte den Puff im Schnitt dreimal pro Woche – manchmal sogar dreimal am Tag – und gab pro Nacht bis zu 1.500 Euro aus (gebucht auf einen Wäscherei Miele, die in direkter Verbindung zu Alfredo Gómez Ribada, einem Masseur, der seit vielen Jahren seine Dienste um das erweitert, was man in bestimmten Kreisen “das Happy End einer Massage” nennt, steht . Alfredo Gómez Ribada ist der Besitzer des Bordells Casa Alfredo.).
Es kommt noch besser. Seine Entschuldigung : sein …”Fehlverhalten sei auf Gesundheitsprobleme zurückzuführen. “
Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr scheut keine Mühe, wenn es gilt, auch nur einen Menschen für eure Lehre zu gewinnen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, das euch an Bosheit noch übertrifft.
Matthäus 23-15

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